4 Fragen an Johannes Meyer

FC: Moin Johannes, seit knapp 8 Jahren gehörst du zum Kern der 1. Herren. Was waren für dich die schönsten Erlebnisse?

Johannes: Moin! Ich durfte in meinen neun Spielzeiten beim FC schon viele großartige Momente miterleben, so wie der Klassenerhalt letztes Jahr, den wir mit einer unglaublichen Einstellung noch realisiert haben. Das für mich schönste Erlebnis war aber natürlich der Aufstieg 2011 und besonders das erste Relegationsspiel gegen Selsingen. In der Saison hatte ich schon zwei Tore gemacht und der damalige Trainer, Matthias Gerdes, hat mir immer wieder Chancen gegeben. In dem Relegationsspiel gegen Selsingen wurde ich kurz vor Schluss, beim Stand von 1:0 für uns, noch eingewechselt. Kurz danach viel das 1:1 und wir mussten ins Elfmeterschießen. Als Neuling musste ich dann als 19. Schütze ran. Nachdem ich getroffen hatte, konnte Maik den letzten Elfer halten. Es war ein Wahnsinnsgefühl vor den vielen Zuschauern diesen Erfolg in einem Derby zu feiern.

FC: Überall wo schöne Ereignisse anfallen gibt es häufig auch nicht so schöne Momente. Was waren deine bittersten FC-Momente?

Johannes: Es gab sicher auch einige schmerzhafte Momente in den Jahren beim FC, wie zum Beispiel der Abstieg aus der Bezirksliga. Generell ärgern mich unnötige Niederlagen teilweise noch die halbe Woche. Für mich wird allerdings der bitterste Moment kommen, wenn ich der fantastischen Truppe in der Rückrunde nicht mehr so helfen kann wie ich es gerne würde.

FC: Wie du schon angekündigt hast wirst du kommenden Jahr nur noch sporadisch zu Verfügung stehen, zum Studieren verschlägt es dich wieder nach Köln. Wie stehst du der 1. Herren zu Verfügung um das gesetzte Ziel, den Klassenerhalt, noch zu erreichen?

Johannes: Ich werde versuchen der Mannschaft an einigen Wochenenden zur Verfügung zu stehen und auf Heimaturlaub egal ob als Spieler oder als Fan den FC unterstützten.

FC: Als letztes würden wir von dir gerne wissen, wie die die Zukunft des FCs siehst?

Johannes: Im Verein wird stets ein hervorragendes Umfeld für die Fußballer gewährleistet und dafür muss man einfach dankbar sein. Wenn dieser unermüdliche Einsatz bestehen bleibt, wird der FC schon bald wieder zu den stärkeren Mannschaften im Kreis zählen. Einige gute Jugendspieler werden dazu den Sprung schaffen und in der 1. Herren auf ihre Einsatzzeit kommen.

FC: Vielen Dank für deine Zeit, Johannes. Wir sehen uns auf dem Platz!