Überflüssige Pleite gegen Rotenburg II

Der FC Ostereistedt/Rhade verlor in der Fußball-Kreisliga mit 0:2 (0:0) gegen den Bezirksliga-Absteiger Rotenburger SV II. „Ich bin enttäuscht. Es war für uns mehr drin“, so FC-Coach Andreas Kierath, dessen Team sich vor allem in der ersten Halbzeit stark präsentierte, hervorragende Chancen durch Julian Bäron (6., 43.), Johannes Meyer (19.) oder auch Niklas Fehlandt (43.) hatte.

Und die hochgehandelten Gäste, für die unter anderem Landesligaspieler Alexander Garuba auflief? Von denen war zunächst nicht viel zu sehen. „Wir haben die erste Halbzeit richtig verschlafen“, so SV-Coach Christoph Drewes. „Wir haben viel zu viele Fehlpässe gespielt, die Abstände stimmten nicht, und sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen.“

Klee-Hammer aus 30 Metern

Eine Aktion kurz nach Wiederanpfiff veränderte aber diese Begegnung: 51 Minuten waren gespielt, da zog RSV-Spieler Patrick Klee aus gut 30 Metern ab und traf zum 1:0 für die Gäste. Es war ein großartiges und vor allem wichtiges Tor für die Kreisstädter. „Da ist bei uns der Knoten geplatzt“, freute sich Drewes. „Mit unserer zweiten Halbzeit bin ich zufrieden.“

Die Gastgeber bemühten sich in der Folgezeit, hatten noch die eine oder andere Gelegenheit durch Johannes Meyer (53.) oder auch Niklas Fehlandt (60.), der jedoch kurz vor dem gegnerischen Tor zu zögerlich agierte. Die besseren Gelegenheiten verzeichneten nun die Gäste und in der 83. Minute nutzte der eingewechselte Mark-Michael Völker einen Ausrutscher von Jörn Schröter, stibitzte im FC-Strafraum den Ball und traf zum 0:2-Endstand.

Völker trifft zum 0:2

„Das war ein total unglückliches Gegentor, aber das passte aber auch irgendwie“, so FC-Coach Kierath, dessen Team in den Schlussminuten noch zwei weitere große Möglichkeiten durch Julian Bäron (85.) und Jörn Schröter (90.) hatte. „Der Sieg der Gäste war nicht unverdient“, so Andreas Kieraths Fazit. „Aber gut, wer weiß, was möglich gewesen wäre, hätten wir in der ersten Halbzeit unsere Möglichkeiten genutzt?“

Dieser Artikel stammt von der Zevener Zeitung.