Kollektiver Tiefschlaf in der ersten Halbzeit

Was für eine herbe Niederlage: Der FC Ostereistedt/Rhade verlor in der Fußballkreisliga mit 3:7 (1:5) gegen Sottrum. Die ersten 20 Minuten waren eine Demontage. Die Gastgeber lagen bereits nach der Anfangsphase chancenlos 0:4 zurück. „Da kann man nichts schönreden“, so FC-Trainer Andreas Kierath, dessen Team bereits nach 49 Sekunden den ersten Gegentreffer durch Rico Hesse kassiert hatte.

„Wir haben nicht nur bei diesem ersten Gegentor, sondern überhaupt viel zu viele Fehler gemacht und Sottrum war einfach gnadenlos effektiv“, so der FC-Coach weiter.

Besonders schlimm wurde es zwischen der 14. und 19 Minute. In dieser Zeitspanne gelangen den Gästen nach zum Teil katastrophalen FC-Fehlern drei weitere Treffer durch den jungen Johannes Hastmann (14.), erneut Hesse (16.) und Timo Löber (19.). Die Kierath-Elf hatte das Spiel damit praktisch schon verloren. „In dieser Situation habe ich ein Zeichen gesetzt und zwei Wechsel vorgenommen“, so Kierath. Es wurde nun tatsächlich besser. Der eingewechselte Steffen Müller erzielte wenig später mit einem Heber aus 25 Metern das 1:4 (26.).

Doch noch vor der Pause musste der FC den fünften Gegentreffer hinnehmen. Nach einer Ecke erzielte der nicht richtig angegriffene Timo Löber seinen zweiten Treffer (33.). „Wir haben hier dreimal die Chance den Ball zu klären, schaffen es aber nicht und lassen dann Löber viel zu einfach sein Tor machen“, so Kierath.

Bessere zweite Hälfte

Wenn es überhaupt etwas Gutes über das Spiel aus Sicht der Gastgeber zu sagen gibt, dann über die Einstellung in der zweiten Halbzeit. „Die Mannschaft hat trotz des hohen Rückstands zur Pause im zweiten Abschnitt Charakter gezeigt, sich nicht aufgegeben“, so Kierath.

Zweimal konnte Johannes Meyer per Abstauber auf 2:5 (50.) und 3:6 (72.) verkürzen und der FC hatte im zweiten Abschnitt weitere Chancen, zum Beispiel durch Lukas Oetjen (63.) oder Marten Hauschild (68.) – mehr sollte aber nicht gelingen. Stattdessen musste der FC noch zwei weitere Gegentreffer durch Matthias Michaelis (59.) und Nicolas Fröhlich (80.) hinnehmen.

„Mein Team hat eine super erste Halbzeit gezeigt. Ich bin sehr zufrieden“, so Gästetrainer Vitalij Kalteis.

 

Dieser Artikel stammt von der Zevener Zeitung