11-Tore-Spektakel in Gnarrenburg

In den ersten 30 Minuten bahnte sich die Niederlage bereits an. Das Heimteam fand nicht in die Partie, während der FC permanent anrannte und zu vielen Chancen kam. Beim Torabschluss war der Gast jedoch überaus nachlässig, sodass dem TSV ein deutlicher Rückstand zunächst erspart geblieben ist. Das Versäumte holten die Gäste im zweiten Durchgang nach und bauten den Vorsprung auf 5:2 aus, bevor die Hausherren bei einer furiosen Aufholjagd ausglichen. Als sich das 5:5 als Endergebnis anbahnte, traf Julian Bäron in der Nachspielzeit mit seinem dritten Tor zum Auswärtserfolg. Der letzte Treffer brachte den Gnarrenburger Coach Sven Pfützner auf die Palme: „Es war ein klares Abseitstor und es ist besonders bitter, wenn man nach so einer Energieleistung auf diese Art und Weise verliert.“

Beim Gastgeber ragte der nach seiner Rot-Sperre erstmals eingesetzte Markus Schriefer mit drei Treffern (27., 81./FE, 86.) heraus. Schriefer bereitete zudem einen Treffer von Alexander Oellrich (63.) vor. Das erste Heimtor erzielte Andreas Grimm in der 16. Minute. Für den FC waren neben Bäron (42., 59., 90.+2) Steffen Müller (11./FE, 31.) und Mario Hastedt (51.) erfolgreich.

Dieser Artikel stammt von der Zevener Zeitung.