1. Herren kassiert zwei Kacktore

Der Abstieg rückt immer näher: Ostereistedt/Rhade musste sich in der Fußball-Kreisliga mit einem 2:2 (0:1) gegen Bülstedt/Vorwerk zufriedengeben und bleibt Tabellenletzter. „Für uns wird es langsam ganz schön eng“, so FC-Coach Kevin Weigert. „Wir hätten hier drei Punkte verdient gehabt. Leider ist uns das wieder nicht gelungen.“

Ansehnlich war dieses Duell im Abstiegskampf nicht. „Ich würde sagen, das war Not gegen Elend“, so Gästetrainer Thomas Ziegler, dessen Team in der 26. Minute in Führung ging. Nach einem Ballverlust von FC-Akteur Timo Schlesselmann schnappte sich Janos Lemmermann das Leder und traf nach einem Alleingang zum 1:0 für das Ziegler-Team.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte die Wende folgen. „Wir haben uns in der Pause extrem viel vorgenommen, sind nun volles Risiko gegangen“, erzählt Weigert. Zunächst mit Erfolg: Nach einem Freistoß von Lukas Oetjen aus dem Halbfeld erzielte Jörn Schröter per Kopf den Ausgleich (49.).

Nur wenig später hatte Julian Bäron seine große Szene. Wieder hatte Lukas Oetjen eine Flanke in den gegnerischen Strafraum geschlagen und Bäron erzielte mit einem großartigen Volleyschuss das 2:1 für den FC (63.). Ein Sieg wäre ja in dieser Situation so wichtig für die Gastgeber, die nun schon seit fünfeinhalb Monaten auf ihren dritten Saisonerfolg warten. Doch dann spielte sich im FC-Strafraum eine Szene ab, die geradezu beispielhaft zu sein scheint für diese so vermaledeite Saison der Gastgeber.

Nach einer scharfen Hereingabe von Lennart Viebrock sprang der Ball an den Oberschenkel von FC-Akteur Steffen Müller und kullerte von dort aus zum 2:2-Ausgleich ins Netz (70.).

„Was für ein ärgerliches Eigentor! Im Moment haben wir auch einfach Pech, kassieren zwei richtige Murmeltore. Aber da müssen wir nun einfach durch“, so FC-Coach Kevin Weigert.

Letzte nennenswerte Aktion der Partie war ein Platzverweis für Gästespieler Dennis Matys, der sich zwei Minuten vor Ende zu einer Beleidigung hinreißen ließ. „Das war einfach eine Dummheit“, so Ziegler.

Dieser Artikel stammt von der Zevener Zeitung.