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Nicht schön, aber drei Punkte
Kategorie: Frauenfussball; Erstellt am: 15.05.2012 um 15:24 Uhr
Trotz der zum x-ten Male wiederholten Aufforderung des Trainerteams, gleich von Anfang an – und dann natürlich auch durchgängig – wach zu sein und den Gegner unter Druck zu setzen, ließen wir in unserem Auswärtsspiel in Sittensen am 12. Mai der Heimmannschaft phasenweise viel zu viel Raum, griffen zu spät an und so hatte der VfL in den ersten sieben Minuten gleich drei Torchancen.
In der 8. Minute dann spielte Anne Glinsmann einen hervorragenden Pass auf Liza Schröder, doch Lizas Ball wurde von der Torhüterin abgewehrt. Kurz darauf gaben Damaris Dittmer und Lea Schröder Schüsse aufs Sittensener Tor ab, die jedoch im Toraus landeten bzw. gehalten wurden. Auf diese Weise ging es eine Weile hin und her mit Möglichkeiten auf beiden Seiten (20. Minute Pfostenschuss Sittensen, 27. Minute Liza in aussichtsreicher Position im Abseits nach Zuspiel von Anne); insgesamt gesehen war aber gerade unser Spiel weitgehend eine spielerische Unansehnlichkeit.

Nach einer halben Stunde war Liza Schröder bei ihrem Vorstoß nur durch ein Foul im gegnerischen Strafraum zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Anne Glinsmann lässig zu unserer 1:0-Führung. Bis auf eine Riesenchance durch Liza, bei der sie den Ball dann letztendlich im Strafraum durch eine Drehung zu viel verlor, hatte nur noch Sittensen bessere Gelegenheiten. In der 41. Minute wurden sie auch belohnt: Nach einem Freistoß schauten wir nur zu, leisteten uns dazu noch einen katastrophalen Abstimmungsfehler und so hatte Sittensen keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu schieben.

Sofort nach Wiederanpfiff erzielten die Gastgeberinnen die 2:1-Führung: Nachdem ihr Schuss von links nur den Pfosten traf, waren wir am Nachschuss zwar noch dran, konnten aber das Tor nicht verhindern. In der 61. Minute hatten die Sittensenerinnen wieder eine starke Szene und wir Glück, als ein Distanzschuss an den Innenpfosten ging. Dieses Mal wurde der Ball zur Ecke geklärt. Fünf Minuten später waren wir in einer Drangphase und nach einem schnell ausgeführten, langen Einwurf von Dörthe Viebrock auf Liza erzielte diese den Ausgleich. Wenige Momente später schlug Corien Dittmer über links einen tollen Pass in Ann-Katrin Viebrocks Lauf und Ann-Katrin schlenzte den Ball mit dem Außenrist an der Torhüterin vorbei.

Eine Viertelstunde vor Schluss spielten Saskia Meyer, Alina Bahrenburg und Lea eine schöne Kombination aus, doch Lea wurde frei vor dem Tor vom Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Eine Fehlentscheidung, die am Endergebnis aber letztlich nichts mehr änderte, denn wir brachten die Führung über die Zeit und es blieb beim 3:2-Auswärtserfolg.

Wenn wir allerdings nächsten Samstag wieder so schläfrig und unaufmerksam spielen, wird es schwer, den geplanten fünften Sieg in Folge einzufahren.

Es spielten: Ina Schleßelmann, Anne Atouba Meyer, Kirsten Schröder, Corien Dittmer, Damaris Dittmer, Dörthe Viebrock, Anne Glinsmann, Lorena Pape, Lea Schröder, Angela Gerke, Liza Schröder, Raphaela Viebrock, Alina Bahrenburg, Ann-Katrin Viebrock, Saskia Meyer - DV

32. Spieltag / Mark Rein trifft
Kategorie: Herrenfussball; Erstellt am: 14.05.2012 um 11:40 Uhr
Das 1:1 gegen den TSV Dörverden, war eher eine Niederlage, als ein Punktgewinn. Dennoch ist nach wie vor alles möglich und trotz der Siege von Sittensen, Riede und Osterholz, bleibt das Rennen um den Relegationsplatz weiter offen.

Der FC begann besser und hatte nach einer Flanke von Timo Schleßelmann auf Ragip Sardas die erste Großchance. Den Gästen wollte am Anfang nicht viel gelingen. Mitte der ersten Hälfte folgte dann die kalte Dusche für die Hausherren. Ein langer Freistoß konnte nicht geklärt werden und die darauffolgende Flanke bugsierte der TSV-Stürmer über die Linie. Lars Neugebauer bewahrte seine Mannschaft in den folgenden Minuten mit sensationellen Paraden vor einem höheren Rückstand. Omke Brase und Timo Schleßelmann hätten kurz vor dem Seitenwechsel den Ausgleich erzielen können. Beide scheiterten allerdings an der „vielbeinigen“ TSV-Abwehr.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Die Zuschauer bekamen viel Mittelfeldgeplänkel zu sehen. In der 60. Minute traf Mark „ins gegnerische Tor“ Rein. Ein Traumtor mit links. 20 m vor dem TSV-Gehäuse ballerte der Rechtsverteidiger die Kugel in den Winkel. Der FC wollte mehr. Die Gäste kamen zu gelegentlichen Kontern, die souverän durch Marvin Allers oder Manni Wolff gestoppt wurden. Mit dem Schlusspfiff hatte Ragip Sardas die große Möglichkeit auf den Siegtreffer, aber der überragende Gästekeeper konnte auch diesen Schuss abwehren.

Am kommenden Wochenende reist der FC nach Rotenburg. Dort kommt es zum Duell mit der RSV-Reserve. Ein Sieg ist Pflicht, sonst droht das, was keiner möchte.

Tore: 0:1 TSV Dörverden; 1:1 Mark Rein

Aufstellung: Neugebauer, Lünzmann (15. Vink), Rein, Wolff, Allers, Brase (60. M. Pape) Gerken (70. E. Sardas), S. Pape, P. Martens, Schleßelmann, R. Sardas - DL

Das kann "Man(n)" schaffen.....
Kategorie: Allgemein; Erstellt am: 12.05.2012 um 18:28 Uhr
Hallo Sportfreunde.
Morgen kann es in Ostereistedt passieren!!! Die III.Herren kann mit einem Sieg gegen Bremervörde und bei einer Niederlage von Brillit, "MEISTER" werden.
Also kommt zahlreich zum zuschauen und anfeuern vorbei.
Um 13 Uhr geht es los.
Wir sehen uns morgen auf dem Sportplatz....
- CA

Ohren angelegt, Nasenlöcher zugeklappt, Augen gekniffen – Kopp dicht
Kategorie: Frauenfussball; Erstellt am: 07.05.2012 um 22:54 Uhr
Unter Flutlicht fand unsere Freitagabendbegegnung am 4. Mai gegen den Rotenburger SV statt. Es galt den Verlust von zwei Punkten aus dem Hinspiel wieder wettzumachen. Und so legten wir gut los und erzielten bereits nach einer Viertelstunde das 1:0 durch Angela Gerke. Anne Glinsmann hatte den Ball in den Strafraum gebracht, wo Geli sich gegen die gegnerische Abwehr durchsetzen und einnetzen konnte.

Kurz darauf hatte Anne selber die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, erwischte den Ball aber mit dem falschen Fuß.
Nach einer guten Szene der Rotenburgerinnen, bei der es nur am Abschluss haperte, waren wir wieder am Zug. In der 30. Minute spielte Liza Schröder über links mehrere Gegnerinnen aus und brachte eine platzierte Flanke in den Strafraum, wohin Lorena Pape angerauscht kam und den Ball mit einer Abnahme wie aus dem Lehrbuch über die Torhüterin versenkte. Zehn Minuten eine Riesenchance für den RSV, aber unsere Torhüterin Ina Schleßelmann war auf dem Posten und konnte den Ball aus der Gefahrenzone fausten.

Wenige Momente vor dem Halbzeitpfiff hatte Raphaela Viebrock das 3:0 auf dem Fuß, vergab die Möglichkeit aber.

In der zweiten Halbzeit spielte Rotenburg druckvoller, wir ließen etwas nach, so dass unsere Hintermannschaft jetzt mehr zu tun bekam. Nach einem Abstimmungsfehler in der 70. Minute erzielten die Gäste mit einem Schuss aus 20 Metern den Anschlusstreffer zum 2:1.

Dieser Weckruf wirkte und wir spielten wieder einige gute Angriffe nach vorne, wobei Ann-Katrin Viebrock in der 80. Minute aus der Drehung vorbeischoss. Zwei Minuten vor Schluss legte Anne einen letzten Endspurt über ihre Seite hin und passte zu Lea Schröder in der Mitte. Lea zog ab und der Ball flog ins linke untere Eck zum verdienten 3:1 Heimsieg.
Dann reichte es aber auch, da wir noch eben schnell in den Geburtstag unserer Anne Meyer reinfeiern mussten ;-) … wollten!! :-))


Es spielten: Ina Schleßelmann, Dörthe Viebrock, Kirsten Schröder, Corien Dittmer, Damaris Dittmer, Anne Glinsmann, Lorena Pape, Raphaela Viebrock, Liza Schröder, Alina Bahrenburg, Angela Gerke, Lea Schröder, Saskia Meyer, Laura Pape, Ann-Katrin Viebrock - DV

Auswärts-Kantersieg
Kategorie: Frauenfussball; Erstellt am: 02.05.2012 um 23:15 Uhr
Nachdem wir das Hinrundenspiel gegen den TuS Westerholz äußerst unglücklich (und dämlich?) mit 2:3 auf dem Mühlenberg verloren hatten, wussten wir, dass wir uns gegen die Zweitvertretung des Landesligisten nicht verstecken müssen und wollten vom Rückspiel am vergangenen Sonntag, 29. April, nicht ohne Punkt(e) nach Hause fahren.

In den ersten zehn Minuten wussten wir allerdings kaum, wie uns geschah. Mit einem schnellen Spielaufbau überrollten uns die Westerholzerinnen fast sprichwörtlich und so fiel schon in der 4. Minute das 1:0. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Ball gerade ein einziges Mal über die Mittellinie bekommen. Nach einem Eckstoß in der 8. Minute klärte Dörthe Viebrock einen Ball kurz vor der Linie, der Nachschuss ging über das Tor hinweg.

Eine Viertelstunde nach Anpfiff hatten wir uns dann auf die schnellen Spielzüge der Gegnerinnen eingestellt, hielten dagegen und erhöhten den Druck. In der 17. Minute bekamen wir unsere erste Torchance durch Goalgetter Liza Schröder. Ihr Linksschuss wurde allerdings zur Ecke geklärt. Die nächsten Minuten liefen sehr gut für uns und Raphaela Viebrock hatte in der 25. Minute die nächste Torchance. Auch dieser Ball wurde abgewehrt.

Es entwickelte sich ein äußerst intensives und schnelles Spiel auf beiden Seiten. Nach zwei Chancen von Westerholz aus mittlerer Distanz war es dann im Gegenzug Raphaela, die in der 32. Minute erneut auf das gegnerische Tor abzog. Die Torhüterin konnte nur wegfausten, der Ball landete bei Alina Bahrenburg und diese hatte keine Mühe zum 1:1 einzunetzen.

In der 43. Minute rettete uns Ina Schleßelmann mit einer tollen Parade, bei der sie den Ball über die Latte lenkte, vor dem erneuten Rückstand. Vor dem Halbzeitpfiff drehte Liza noch einmal auf und startete von der Mittellinie, ließ sich von niemandem aufhalten und erzielte mit einem harten Flachschuss in die rechte Ecke unsere Führung.

Nach Wiederbeginn dann das gleiche Bild wie zu Beginn der ersten Halbzeit: Wir wurden von den schnellen Aktionen des TuS überrascht, waren scheinbar noch nicht auf dem Platz und fingen uns innerhalb von zwei Minuten zwei Tore. Beim 2:2 in der 47. Minute brachte die Heimmannschaft eine Flanke von links im Tor unter und eine Minute drauf fiel das 3:2.

Davon wachgerüttelt waren wir wieder am Zug. Alinas Pass kam über Umwege zu Anne Glinsmann, die aus dem Mittelfeld gestartet war und aus spitzem Winkel den 3:3 Ausgleich erzielte. Zehn Minuten darauf hatten wir Glück, als die Latte einen aus 18 Metern abgezogenen unhaltbaren Ball für uns rettete. Westerholz drückte weiter und hatte in der 66. Minute erneut einen Torschuss, der aber links vorbei ging. Nach einem Gewusel in unserem Strafraum in der 77. Minute hätte Westerholz wiederum in Führung gehen können, doch Conny Schröder konnte irgendwie den Ball aus dem Strafraum bugsieren; der folgende Weitschuss ging über unser Tor hinweg.

Drei Minuten später waren wir erfolgreicher: Nach einem tollen Solo von Lea Schröder erzielte Angela Gerke das 3:4. Nachdem Anne in der 81. Minute erneut eine gute Szene hatte und ihr Ball rechts am Tor vorbei gegangen war, erzielte sie nach einem Pfostenschuss der Westerholzerinnen in „Tempo-Gegenstoß-Manier“ das 3:5.

Die Gegenwehr der Gastgeberinnen war nun gebrochen und so erzielte Geli als Sahnehäubchen auf einer durchgängig hervorragenden geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der immer gekämpft und füreinander gelaufen worden war, nach Vorarbeit von Anne und einem lässigen Aussteigen-lassen in der 90. Minute den 3:6 Endstand.

Aus dieser überzeugenden Vorstellung der Mannschaft hervorzuheben ist ganz besonders Verteidigerin Corien Dittmer, die eine fehlerfreie Leistung zeigte und so dazu beitrug, dass der bis dahin beste Sturm der Liga nicht wie gewohnt zuschlagen konnte.

Es spielten: Ina Schleßelmann, Conny Schröder, Kirsten Schröder, Corien Dittmer, Damaris Dittmer, Dörthe Viebrock, Raphaela Viebrock, Anne Glinsmann, Lea Schröder, Liza Schröder, Alina Bahrenburg, Lorena Pape, Anne Meyer, Angela Gerke, Laura Pape - DV

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